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Ihr Weg zur perfekten Hochzeit: Die Trauungs-Zeremonie (Teil 4)

In welchem Rahmen die geplante Trauung stattfinden soll ist für viele Hochzeitspaare eine der ersten Fragen, mit denen es sich auseinandersetzt, sobald es sich für diesen wichtigen Schritt entschieden hat.

In Deutschland gibt es hierfür vorrangig drei verschiedene Varianten, wovon die erste verbindlich ist, während die beiden weiteren optional gewählt werden können:

  1. Die standesamtliche Trauung
  2. Die kirchliche Trauung
  3. Die freie Trauung

VILLA LEONHART Eventlocation, Hochzeit DSC00666Für viele Brautpaare erfordert die Entscheidung, welche der Varianten gewählt werden soll(en), nicht allzu viel Zeit – und dennoch ist diese Entscheidung für alle weiteren Planungen entscheidend. Häufig spielen in diese Entscheidung Einflüsse wie Glaube, Traditionen und lang gehegte Wünsche mit ein, weshalb schon ein erster wichtiger Schritt getan ist, wenn Sie und Ihr Partner / Ihre Partnerin diesbezüglich auf einen Nenner kommen konnten.

Falls diese Entscheidung noch vor Ihnen liegt, geben wir Ihnen im Folgenden einige Infos und Tipps an die Hand, die Ihnen die Entscheidung leichter machen können oder zumindest etwas „Licht ins Dunkel“ bringen.

1. Die standesamtliche Trauung

Um eine anerkannte Ehe schließen zu können, ist der erste Schritt stets der Weg zum Standesamt. Die standesamtliche Trauung, die hier vollzogen wird, ist Pflicht und muss vollzogen werden, damit Sie von gewissen Rechten, Ansprüchen und Vorteilen Gebrauch machen können. Wie sich schon vermuten lässt, ist diese Form der Eheschließung meist auch die am wenigsten romantische, da es sich um einen letztlich doch förmlichen Akt handelt, der hinsichtlich der Räumlichkeiten und der durchführenden Standesbeamten gelegentlich zu Wünschen übrig lassen kann. Dennoch: In vielen Standesämtern hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan und so sind sowohl immer mehr motivierte und engagierte Standesbeamten als auch zunehmend dem Anlass entsprechend geschmückte Räumlichkeiten anzutreffen.

Wer sich hiermit noch nicht zufrieden geben möchte, dem sei geraten, sich beim zuständigen Standesamt einmal nach darüber hinaus zugelassenen Trauzimmer-Orten zu erkundigen. Häufig sind diese bereits auf der Website des Rathauses zu finden und verweisen auf Restaurants, Eventlocations, historische Gebäude o.ä., die alternativ zum klassischen Standesamts-Zimmer angefragt und gebucht werden können.

Alles in allem dauert die standesamtliche Trauung in etwa zwischen 20 – 45 Minuten. Das daran anschließende weitere Programm ist dem Brautpaar überlassen und gestaltet sich häufig aus einer Mischung von Sektumtrunk & Häppchen, Glückwünschen, o.ä.

Wem das noch nicht genug ist, wer es in einer separaten Zeremonie noch persönlicher möchte oder wer Wert auf den kirchlichen Segen beim Ehebündnis legt, der entscheidet sich möglicherweise zusätzlich zur standesamtlichen Trauung für eine kirchliche oder eine freie Trauung.

 2. Die kirchliche Trauung

DVILLA LEONHART Eventlocation, Hochzeit Großer Saal-3er wohl häufigste Traum vieler junger Mädchen: Den Gang einer wunderschönen, stilvollen Kirche entlangschreiten, umgeben von Familienmitgliedern und Freunden, im denkbar schönsten Kleid, um am Ende seinem zukünftigen Lebenspartner(in) mit Tränen in den Augen gegenüberzustehen. Eine Szene, die kein Anwesender je vergessen wird und die den ein oder anderen sicherlich zu Tränen rühren wird.

Eine kirchliche Trauung ist, ganz im Gegensatz zur standesamtlichen, freiwillig und wird meist aus religiöser Überzeugung, aus Tradition oder aus dem Wunsch, die Eheschließung hiermit zu „komplettieren“, gewählt. Andere schätzen die romantische und einzigartige Stimmung und Atmosphäre, die eine kirchliche Trauung mit sich bringt – nicht zuletzt aufgrund des erinnerungswürdigen Ringtauschs in dem historischen Gemäuer.

Sollten Sie eine kirchliche Trauung für sich erwägen, ist, unabhängig davon, wo Sie sich trauen lassen, der erste Kontakt immer der zur Heimatkirche. Der für Sie verantwortliche Geistliche kontaktiert dann gegebenenfalls Ihre Wunschkirche und erteilt die Erlaubnis, Sie dort trauen zu lassen.

Wenn Sie sich dazu entscheiden, Ihre Trauung auch kirchlich zu vollziehen, sollten Sie sich diese Fragen vorab stellen:

  • Nach welcher Konfession werden Sie getraut?
    Ob katholischen, evangelisch oder ökumenisch – sprechen Sie mit Ihrem Pfarrer vor Ort und lassen Sie sich beraten, welche Inhalte für die jeweilige kirchliche Trauzeremonie vorgesehen sind und ob/welche Möglichkeiten Sie zu Mitgestaltung haben.
  • Welche Kirche würden Sie gerne wählen?
    Prüfen Sie, ob Ihr Wunschtermin noch frei ist und ob es weitere Dinge zu beachten gilt.

Die kirchliche Trauung ist insofern persönlicher als die standesamtliche Trauung, da Sie in der Regel aktiv Mitgestaltungsmöglichkeiten hinsichtlich des Gottesdienstes haben und Sie der Trauung somit Ihre ganz persönliche Note verleihen können. Der Pfarrer trifft sich in Vorbereitung und Abstimmung auf den Gottesdienst häufig mehrfach mit Ihnen, um Sie beide kennenzulernen sowie Lieder, Verse etc. für den Gottesdienst auszuwählen. Auch die Einbindung von z.B. besonderen Sängern während des Gottesdienstes ist möglich.

3. Die freie Trauung

VILLA LEONHART Eventlocation, Hochzeit CateringDie freie Trauung hat in den vergangenen Jahren zunehmend an Beliebtheit gewonnen, da sie eine ganz persönliche, höchst individuelle Trauzeremonie – ganz ohne Kirchenbezug – ermöglicht. Nicht zuletzt aus diesem Grund entscheiden sich die meisten Brautpaare – zusätzlich zu einer standesamtlichen Trauung – entweder für eine kirchliche Trauung oder für eine freie Trauung als Alternative dazu.

Auch wenn bei einer freien Trauung keine festen Regeln gesetzt sind, führt meist ein Trauredner (ob professioneller Trauredner oder ein selbst erwählter aus z.B. dem Freundeskreis) durch die Zeremonie. Diese kann unterschiedlichste Inhalte verbinden, wie z.B. das Erzählen einiger Geschichten oder der Kennenlern-Historie des Brautpaares, des Aufsagens von persönlichen Glückwünschen von Freunden, dem Singen von speziellen Liedern, dem Aufsagen von individuellen Eheverspechen oder -gelöbnissen, dem erneuten Ringtausch, usw. Anders als bei der kirchlichen Trauung ist der Rahmen einer freien Trauung lockerer und es gibt keine festen Vorgaben, weshalb beispielsweise auch der Ort für die freie Trauung beliebig gewählt werden kann.

Sollte eine freie Trauung für Sie eine denkbare Variante sein, sind dies wichtige Punkte, über die Sie schon vorab einmal nachdenken könnten:

  • Wo soll Ihre Trauung stattfinden?
    Soll es in einer schönen Location, einem Park, an einem See oder vielleicht sogar an einem Strand sein? Auch Feiern im Ausland sind möglich.
  • Welche Inhalte wünschen Sie sich?
    Soll es einen professionellen Trauredner geben? Wird es ein bestimmtes Thema oder eine Geschichte geben, die die gesamte Trauung wie ein roter Faden durchzieht?
    Möchten Sie Eltern oder gute Freunde mit in die Zeremonie einbinden?

Für welche Variante(n) der Trauung Sie sich auch entscheiden, der Höhepunkt wird immer der wichtigste Moment sein: Nämlich der, in dem Sie sich beide das Ja-Wort geben.

Wir wünschen Ihnen schon jetzt eine wunderbare Trauung!

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